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Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Bayern
Deutschland |
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Rezensentin/Rezensent: Axel Ludowig
(aludowig@hotmail.com) aus Deutschland |
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Rezensentin/Rezensent: Boris (yafelanagrom@yahoo.de)
aus Bremen, Deutschland |
Fantasy Geheimtip, 7. Oktober 2003
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Rezensentin/Rezensent: Bechtold aus Assling,
Bayern Deutschland |
Ehrenrettungfür de
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Rezensentin/Rezensent: (agency@manager-office.de)
aus Berlin |
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Rezensentin/Rezensent: (soeren_linau@gmx.de) aus Hamburg |
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Rezensentin/Rezensent: sylvialions@visto.com aus
Münster |
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Rezensentin/Rezensent: Rudi Kalonn
(Kalonn@gmx.de) aus Sindelfingen, Deutschland |
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Rezensentin/Rezensent: Christian Krebühl
Krebuehl@t-online.de aus Gimbsheim
Deutschland |
Von Jens Buch (Assling)
–
Achtung
! Dieses Buch bzw. die beiden Bände sind fast so gut wie "Herr der
Ringe" von Tolkien. Auch wenn das ein oder andere etwas kopiert wirkt, ist
eine seltsame Spannung im Buch. Teilweise macht man sich ernsthaft Gedanken, ob
da nicht doch ein wenig Wahrheit dahinter steckt. LESEN
Fantasy Pur, 3. April 2000
Von soeren_linau@gmx.de (Hamburg)
–
Vorweg
kann man nur sagen: "Ein wirklich spannendes und tolles Buch!".
Einfach genial!!! Selbstverständlich kann man Parallelen zu der "Der Herr
der Ringe " ziehen, aber sollte das der Grund sein, ein gutes Buch nicht
zu lesen? Es hat einfach alles, was ein gute Buch braucht. Wer auf diese aufregende,
niedliche und vorallendingen spannende Art von Fantasy steht, sollte das Buch
unbedingt lesen und sich in den Bann von Centratur begeben. Mich hat der Bann
erfaßt und schlaflose / aufregende Nächte gekostet. Viel Spaß!
Toller Roman, 5. Mai 2003
Von Ein
Kunde
Tja
das ist mal entlich ein toller Fantasy Roman aus Deutschen Landen, eh nicht
leicht zu finden, da Hohlbein mehr für Kinder schreibt einzig und allein Walter
Moers ist jetzt mit guter und witziger Fantasy auch noch auf dem Deutschen
MArkt.
Aber
jetzt zu diesem Buch, es ist mit abstand eines der besten Bücher die ich je
gelesen habe, und man kann es wenn man die ersten hundert seiten geschafft hat
in einem durchlesen, und man fühlt sich mit den Charakteren sehr verbunden.
Wie
gesagt eines der besten Bücher, mit einer sehr guten Story, und sehr spannend
erzählt, meiner Meinung nach spannender als der Herr der Ringe je war, da beim
HdR zum Teil sehr lange Erzählpassagen waren, und mir vor allem der erste Teil
"Die Gefährten" sehr lange vorkamm.
Aber
jedenfalls sollte man diese zwei Bücher nicht vergleichen, den beide haben eine
eigenständige Story und beiden zählen meiner Meinung nach zum besten was der
Fantasy Markt zu bieten hat.
Wahrheit
oder Abschrift, 18. Juli 2000
Von Ein
Kunde
Anfangs
hielt ich dieses Buch für eine schlechte Abschrift von Tolkiens "Herr der
Ringe". Überall tauchen Hinweise und Paralelen dazu auf, manchmal gibt es
sogar ähnliche Handlungsstränge und Charaktere, trotzdem gibt es aber auch
absolut abweichende Parts. Als ich die mysteriöse Vorgeschichtelas, war ich
aber begeistert! Sind die Umstände wirklich wahr, wie der autor in den Besitz
dieses Buches gelangte, oder sind sie nur erdacht? Gibt es tatsächlich einen
Zusammenhang zwischen Tolkien und dieser Geschichte? Ist es am Ende gar ein
wahres Geschichtsbuch, auf welches Tolkien seinen LOTR aufbaute oder es
zumindest kannte? Eine faszinierende Sache? Das Buch ist allerdings nur
Durchschnitt!
Ein
außergewöhnlicher Unterhaltungsroman, 9. September 1999
Von Ein
Kunde
Ein
außergewöhnlicher Unterhaltungsroman in zwei Bänden, der in einer fiktiven Welt
spielt. Die Figuren sind lebensnah und sensibel gezeichnet. Die Handlung
besteht aus mehreren Strängen, die jedoch miteinander verwoben sind und sich
schließlich befriedigend vereinen. Immer wieder werden Geschichten erzählt und
Reflexionen eingeschoben. Sicher macht diese komplexe Erzählweise schlichten
Gemütern keinen Spaß und Centratur ist auch für an Massenware gewohnte
Konsumenten nicht das ideale Buch. Aber ich habe es mit großem Vergnügen
gelesen und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.
Ein
Buch zum mehrmals lesen, 15. August 1999
Von Ein
Kunde
Ich
bin durch Zufall auf dieses Buch gestossen und konnte es nicht mehr aus der
Hand legen. Auch den 2. Band habe ich sofort gelesen. Centratur ist
faszinierend, die Personen sind lebendig und überzeugend, die Handlung
überrascht ständig mit neuen Einfällen. Centratur ist ein Buch, das sich
wohltuend von der üblichen Fantasy, die nur von action lebt, abhebt. Ich werde
es sicher noch ein paarmal lesen.
Beste
deutsche Fantasy, 24. April 1999
Von Ein
Kunde
Also,
ich konnte nicht feststellen, dass beim Herrn der Ringe abgeschrieben wurde.
Centratur ist ein voellig eigenstaendiger Roman, ungemein spannend, originell
und gut erzaehlt. Natuerlich gibt es Bezuege zu Tolkien, aber die sind doch
ganz offensichtlich gewollt. Fuer mich ist Centratur der beste deutsche
Fantasyroman, wobei mir der zweite Band noch besser gefaellt als der erste.
Einfach
Genial, 8. April 1999
Von Ein
Kunde
Man
kann dieses Buch als wahrer Tolkien-Freund entweder nur absolut hassen oder
absolut lieben.Ich persönlich liebe es. Centratur Knüpft nahtlos an das
Geschehen im Herrn der Ringe an und der Autor führt die Geschichte in Bester
Tolkien-Manier weiter.Leider wurden alle Namen geändert was ab und zu zu
verwirrungen führt. Wenn man den Herrn der Ringe als abgeschlossenes Buch
ansieht welches keine Fortsetzung benötigt wird mann dieses Buch hassen.Wenn
man jedoch vergeblich nach einem Buch sucht was dieses uns allen bekannte
Mittelerde-Gefühl wieder wachruft und unter den gelaüfigen Fantasy-Bestsellern
keines findet was einen so richtig befriedigt so sollte man sich schnellstens
Centratur zulegen!
Von Ein
Kunde
Als
ich mich entschied dieses Buch zu kaufen wurde der Autor als der "neue
Tolkien" angeboten. Seit damals bin ich sehr vorsichtig, wenn jemand das
von sich behauptet. Nicht, daß das Buch eine totale Enttäuschung gewesen wäre.
Aber leider hat der Autor anstatt eigene Ideen zu entwicklen viele Passagen und
Charaktere dem 'Herrn der Ringe' entnommen und für sein Buch verändert. Einem
wahren Tolkien-Fan würde ich abraten das Buch zu kaufen, für alle die Tolkien
noch nicht gelesen haben ist es eine relativ kurzweilige Geschichte, die nicht
schlecht zu lesen ist.
Tolles
Buch, 6. Mai 2003
Von Ein
Kunde
Also
ich muß zugeben den ersten Band habe ich mir gleich 1996 gekauft, als ich
damals angefangen habe das Buch zu lesen war ich nach den ersten Seiten
enttäuscht und habe es bis vor einem Monat nicht mehr angeschaut, naja jetzt
war mir der Lesestoff ausgegangen so habe ich dieses Buch wieder aus der
Versenkung geholt. Und welche Überraschung, nach den ersten hundert Seiten war
das Buch Spannung pur.
Den
Herrn Mr. Beetle kann ich mich nicht anschliessen, ich habe auch keinen Gandalf
und keinen Sam gefunden, naja vielleicht hat er ein ganz anderes Buch gelesen,
das kann bei Käfern schon mal vorkommen.
Jedenfalls
sind diese zwei Bände sehr zu empfehlen, und ich denke jeder der den Herrn der
Ringe verschlungen hat wird auch dieses Buch lieben, obwohl es schon gewiesse
Parallelen gibt, aber das ist nun mal so bei Fantasy Romanen es tauchen nun mal
immer wieder Zauberer und dergleichen auf, nur bei der Namensgebung der
Charaktere hätte sich der Verfasser etwas mehr einfallen lassen können, oder
vielleicht war es ja auch so gewollt.
Jedenfalls
die Idee mit den Vespucci und die verwobene Story ist sehr interessant,
Ich
finde ein sehr interessantes Buch, und sehr Empfehlenswert!!!
Der
beste Fantasyroman seit Tolkien, 28. März 2001
Von Ein
Kunde
Ein
tolles Buch. Ich habe es in einem Zug gelesen und dafür sogar blau gemacht. Das
ist Fantasy, wie ich sie mir wünsche. Leider gibt es nicht viele solcher
Bücher.
Ein
außergewöhnlicher Unterhaltungsroman, 9. September 1999
Von Ein
Kunde
Ein
außergewöhnlicher Unterhaltungsroman in zwei Bänden, der in einer fiktiven Welt
spielt. Die Figuren sind lebensnah und sensibel gezeichnet. Die Handlung
besteht aus mehreren Strängen, die jedoch miteinander verwoben sind und sich
schließlich befriedigend vereinen. Immer wieder werden Geschichten erzählt und
Reflexionen eingeschoben. Sicher macht diese komplexe Erzählweise schlichten
Gemütern keinen Spaß und Centratur ist auch für an Massenware gewohnte
Konsumenten nicht das ideale Buch. Aber ich habe es mit großem Vergnügen
gelesen und kann es nur wärmstens weiter empfehlen.
Rezension:
"Centratur - Übersetzungen aus dem Blauen Buch"
Beim Stöbern in seiner Lieblingsbuchhandlung gelangt der Verfasser dieser
Zeilen in den Besitz eines Buches mit blauem Einband. Trotz des ihm unbekannten
Titels und Autoren beschließt er spontan, das dicke Fantasywerk
eingehend zu studieren: Es handelt sich um die verschollene Chronik von
"Centratur".
Der 1942 geborene Horst Neißer liefert mit dieser riesigen Erzählung,
die deutlich die Tradition von Büchern wie dem "Herrn der Ringe"
fortführt, das Fantasywerk des Jahres 1996. So
wird also Bewährtes geboten: Das großartige Epos vereint Genre
typische Erzählweisen und Schauplätze mit einer Vielzahl neuer überraschendender Einfälle und liebenswerten
Charakteren. Dem Genre-Liebhaber wird die obligatorische Landkarte des fiktiven
Kontinents dabei genauso geliefert wie ein Namensverzeichnis und Anhänge.
Aber nicht nur in der Form bedient Neißer sich fleißig bei seinen
Kollegen und Vorgängern; schon nach den ersten Seiten ist dem
schmunzelnden Leser klar, dass diesem Autoren Tolkien jedenfalls nicht
unbekannt ist, wenn man viele gewohnte Motive und Konzepte unter einem anderen
Namen wiedererkennt. Dennoch handelt es sich um
keinen reinen Aufguß von bereits Gelesenem oder
gar eine dreiste Kopie: Neißer's Welt
entwickelt nach einiger Zeit durchaus seine ganz eigenen Ideen und Identität
und erschließt dabei auch neue Aspekte, die Manches in ein neues Licht rücken.
Insgesamt ist die Geschichte um Centratur deutlich über tausend Seiten
stark, was dessen Ausmaße auf einen zweiten Band, der im Folgejahr
erschien, ausdehnt. Dieser Raumanspruch ist dabei absolut gerechtfertigt, denn
auch in der Chronik dieser Welt wird detailliert von Kriegen und Völkern,
von Königen und Zauberern berichtet, und der interessierte Leser kann die
Hauptfiguren auf ihre weiten Reisen begleiten und bei Schlachten und Taten
anwesend sein. Wie jede Fantasywelt wird auch
Centratur von den verschiedensten Wesen, vom Zwerg bis zum Zauberer, bevölkert.
Einer der letzteren ist es auch, der in diesem großen "Kampf um Hispoltai" - so der Untertitel des ersten Bandes -
nach der Macht greift. Der große Ormor kann aus
seinem Gefängnis befreit werden und ist dabei, den Kontinent mit seinen
Armeen von Orokór in die Knie zu zwingen und
ins Chaos zu stürzen. Eine Gruppe um den guten Magier Aramar,
Ormors erbittertstem
Gegner, nimmt den verzweifelten Kampf gegen den übermächtigen Gegner
auf. Und dann sind da noch die beiden Erits Marc und Akandra, die allein zu der wichtigen Mission berufen
werden, deren Erfüllung oder Scheitern das Schicksal Centraturs
entscheiden kann. Nachdem Ormors Truppen die erste
entscheidende Schlacht verlieren, bekommt Centratur eine kurze Atempause. Die
Geschichte hält auch im zweiten Buch noch einige Wendungen bereit und die
wachsende Seitenzahl offenbart immer deutlicher und eindringlicher die Hintergründe
und eigentlichen Mächte in Centratur bis zuletzt im überraschenden
Finale endlich alle Vorhänge fallen.
Durch seine dynamische und gut durchdachte Komposition seiner Erzählung,
ist Horst Neißer ein langer Roman gelungen, den dennoch ein
kontinuierlicher Spannungsbogen durchzieht. Sein Angebot an phantastischen
Ideen, ein leicht verdaulicher Erzählstil, ebenso seine Komplexität
zeichnen diesen Roman aus. Wem der "Herr der Ringe" gefallen hat, der
wird auch dieses Buch gerne lesen, das zwar wenig explizit Neues bietet, dafür
aber Fantasy auf hohem Niveau garantiert.
Eine Rezension von Michael Wiederstein
michael.wiederstein.bei.t-online.de/rezension-centratur.htm
Ich
liebe Tolkien, aber die einzige erwachsene Adaption, die ich kenne, ist Horst
Neißers "Centratur". Der Rest, um mir diese Abschweifung zu
gestatten, sind Trost-Märchen für Kinder, die nicht wahrhaben wollen,
dass die Geschichte aus ist. - Belehrt mich eines Besseren, ich bitte euch!
Trotz seiner Niederlage bei Hispoltai
versucht der skrupellose Zauberer Ormor, der sich mit
den Mächten des Bösen verbündet hat, die uneingeschränkte
Macht über die Völker des Kontinents Centratur zu erlangen. Wieder
kommt es zu blutigen Auseinandersetzungen und grausamen Kriegen, wieder
müssen gutwillige Zauberer, Menschen, Zwerge und Erits
an allen Fronten und mit allen Mitteln um ihr Leben, ihre Freiheit und die
Existenz ihrer Welt kämpfen. Die Lage scheint aussichtslos, da kommen den
Bedrängten die mächtigen Zeitenwanderer zu Hilfe. Der 2. und
abschließende Band der Chronik von Centratur (Band l: BA 12/96)
führt den Leser in eine Zeit voller Abenteuer, Mythen und
rätselhafter Begebenheiten. Ein trotz seiner verschlungener
Handlungsfäden, zahlloser Figuren und Schauplätze gut lesbares,
faszinierendes und spannendes Fantasy-Epos über
eine versunkene mittelalterliche Welt. - Für Fantasy-Liebhaber
ein Muß.
Ulrike Gieck-Schulz
Als Meliodas, der
König von Centratur, nach einer langen Zeit des Friedens stirbt, greift
der schon vor Jahren besiegte und in einem Berg gefangene Zauberer Ormor erneut nach der Herrschaft über den Kontinent,
dessen Bewohner er unterjochen will. Mit Hilfe des skrupellosen,
mörderischen Volkes der Orokòr kann er
große Teile des Landes unter seinen Einfluß
bringen, doch der Widerstand der Versklavten wird immer größer. Eine
aus der Gefahr entstandene Allianz von Menschen, Zwergen, Erits
und Achajern unter Führung des Zauberers Aramar und der Hohepriesterin Qumara stellt sich dem Dunklen Herrscher in der
Entscheidungsschlacht um die Hauptstadt Hispoltai
heldenhaft entgegen. Mit dem 1. Band des groß angelegten Romanzyklusses hat Neißer ein von Abenteuern
gespicktes, farbiges Epos in der Tradition von J. R. Tolkien geschrieben, in
dessen Welt Fantasy-Leser gerne eintauchen werden.
Mit einer Richtigstellung begann Horst
Neißer seinen Auftritt auf der "Literaturbühne" des
Kölner Buchhauses Gonski: Sein umfangreicher Fantasyroman "Centratur" (List Verlag) sei
"kein neuer Aufguß" von Tolkiens
"Der Herr der Ringe". Freilich habe er bei J.R.R. Tolkien gelemt, "wie spannend Fantasy sein kann". In
seiner fabulierenden Geschichte von einem längst vergessenen Kontinent
will der Direktor der Kölner Stadtbibliothek einen "authentischen
Eindruck" vermitteln von einer fremden Welt. Die vielen Mythen, Legenden,
Völker und Kriege erinnern letztlich aber doch - und das sollen sie wohl
auch - an unsere eigene Existenz.
Fantasy meint Phantasie, auch und gerade die des
Lesers. Mit ihr spielt Neißer bereits im Umfeld des Romans, dessen
zweiter Band ("Die Macht der Zeitenwanderer") in einem Jahr
erscheinen wird. "Rätselhafte Umstände", heißt es,
hätten dem Autor ein "uraltes Buch mit blauem Umschlag in die
Hände" gespielt, einen geheimnisvollen Fund aus Rußland,
in fremdartiger Schrift und Sprache. Glücklicherweise, so Neißer,
habe ihm "Der Herr der Ringe" auf dir Spur geholfen; denn dort
entdeckte er ähnliche Schriftzeichen wie in seinem blauen Buch.
Mit dieser "Geschichte" spielte
Neißer auch bei Gonski, zum Vergnügen des
Publikums: "Ich bin gar nicht der Autor, nur der Übersetzer,
weiß aber nicht, aus welcher Sprache." (EvS)
Horst Neißers Fantasy-Roman "Centratur"
Von Thomas Linden
Seltsame Völker bewohnen den Kontinent
"Centratur", der vor 70 000 Jahren ein bewohnbarer Teil der Erde
gewesen sein soll. So leben etwa "die Lichtlosen" am Rande der
mächtigen Gebirgsketten in tiefen Höhlen und ernähren sich von
Steinen, die sie zermalmen und deren Staub sie genüßlich
schlurfen. Gierig forschen sie nach Metallen, die als besonderer Gaumenschmaus
von ihnen geschätzt werden.
Aber auch damals gab es neben solch bizarren
Kreaturen auch Prinzessinnen, Zauberer, Zwerge und reiche Bürger, die
große Ansiedlungen bewohnten, die den Städten des Mittelalters
täuschend ähnlich sahen. Jedenfalls künden die Berichte aus dem
"Blauen Buch" von diesen verwunschenen Welten, deren Existenz in
einem Roman festgehalten wurde, der den Titel "Centratur" trägt
und von seinem "Übersetzer" Horst Neißer jetzt im Buchhaus
Gonski vorgestellt wurde.
Mit schelmischem Lächeln erklärt
Neißer, der als Direktor der Stadtbibliothek Kölns
Bücherschätze verwaltet, daß er sich
nun als "Übersetzer" eines Werkes versucht habe, dessen Herkunft
ungeklärt sei. Ob er nun Autor oder einzig kompetenter Übersetzer
dieses mysteriösen Textes ist, der immerhin 800 Druckseiten umfaßt, mag dahingestellt bleiben. Allein der Wunsch,
"Spaß und Interesse an vergangenen Epochen zu wecken", hat
Neißer bei seiner Arbeit beflügelt. So stieg er in den Brunnen der
Zeit und
erzählt nun gigantisch verzweigte
Geschichten von Kriegen und Verfolgungsjagden quer durch die Wälder,
Gebirgszüge und Hochebenen des schönen, aber vergessenen Kontinents
"Centratur". Vieles erinnert in der Handlungsführung und dem
Heer skurriler Phantasiegestalten an J. R. R. Tolkiens "Herr der
Ringe". Neißer widmet seinem Vorbild denn auch einige Reminiszenzen,
möchte das Werk aber als eigenständige Komposition verstanden wissen,
die im nächsten Jahr eine Fortsetzung folgen wird.
Wer Interesse am Spiel mit den
Versatzstücken mittelalterlicher Kunst und Kultur hat, der wird diesen
Roman, der wie ein Märchentraum von einer verwunschenen Kulisse in die
nächste stürzt, sicher mit Freude lesen.
"... ich habe zu Weihnachten 'Centratur' bekommen, jetzt habe ich es
fertig gelesen und wollte Ihnen gleich schreiben, um Ihnen meine Meinung
mitzuteilen.
Ich finde es einfach irre!!!
Ich habe schon früher Fantasybücher
gelesen, aber irgendwie waren alle so übertrieben. Also, ich meine, da
wird dann auf zwanzig Seiten eine Handlung erzählt, die man gut und gern
auf fünf Seiten hätte unterbringen können. ... Okay, vielleicht
habe ich auch nur die falschen Bücher gelesen, aber in der Hinsicht ist
'Centratur' enorm gut. Und das ist meine ehrliche Meinung! Die Erzählweise
finde ich super, da kann man sich richtig gut hineinversetzen."
R-A. F., Stuttgart-Vaihingen
"Liebe Kollegen, vielen Dank für das Leseexemplar dieses wundervollen
Fantasy Romans 'Centratur'! Es ist ein atemberaubendes Erlebnis dieses Buch mit
voller Hingabe zu lesen!"
C. S. , Ingolstadt
"Seit vielen Jahren bin ich eine begeisterte Leserin von phantastischer
Literatur und Fantasy-Romanen. ... Und nun diese
wunderbare Überraschung Ihr Buch zu finden! ... Also - kurz und gut: Der
erste Band über die Geschichte von Centratur hat mir sehr gut gefallen!
Wird die Fortsetzung noch lange auf sich warten lassen?"
G. H. , Köln
Adresse: Horst Neisser, Voderady 98, SK - 91942 Voderady
eMail: fantasy-6@centratur.de
© Horst Neißer