Der Tiger saß auf einer breiten Astgabel und sah verächtlich auf Zdie Leute herab, die am Fuß des Baumes standen. Er war riesig. In sein Maul hätte mit Leichtigkeit ein Eritkopf gepaßt und seine Zähne waren so lang wie der Mittelfinger eines großen Mannes. Die Augen funkelten grün, als er sich langsam erhob und die mächtigen Muskelpakete unter dem seidigen Fell anschwollen. Nun fuhren auch die Krallen an den Pranken heraus. Ganz leicht knickte er in den Gelenken ein, doch er sprang nicht. Kein Fauchen kam aus seiner Kehle und auch kein Schrei. Er hatte Qumara, die Hohepriesterin des Landes, entdeckt, und ihr war er, wie alles Leben in Rutan, untertan.